Martin Kraushaar


ICH BIN - Veganer

Aus Überzeugung lebe ich seit mittlerweile sechs Jahren fast vollständig vegan. Fast deshalb, weil ich in einem Haus lebe, in welchem Stromleitungen verlegt sind. Für die Herstellung von Kupfer werden jedoch leider tierische Nebenprodukte benötigt, ebenso für die Herstellung anderer technischer Geräte.

Ansonsten und insbesondere bei der Ernährung und der Kleidung, sowie der Einrichtung lebe ich mittlerweile vollständig vegan. Es gibt zwar noch ein paar Schuhe und Gürtel aus Leder, aus der Zeit bevor ich begann vegan zu leben. Diese nutze ich auch heute noch. In Meditationen habe ich mich dafür bei den Tieren entschuldigt und versprochen in Zukunft keine Bekleidung aus tierischen Produkten zu kaufen.

Der Weg zu dieser Lebensweise war lang. In meiner Familie wurde früher viel Fleisch konsumiert, meinem Vater war Fleisch sehr wichtig. Auch in den folgenden Jahren habe ich selber viel Fleisch gegessen, insbesondere in der Zeit, als ich in Frankfurt am Main als Pressefotograf tätig war. In dieser Zeit habe ich viel und oft bei schnell - Imbissen gegessen. Aufgrund des fehlenden Bewusstseins hatte ich zu dieser Zeit auch kein Verständnis für Vegetarier, Veganer waren zu dieser Zeit ohnehin in einer extremen Minderheit.

Nach einigen einschneidenden Erlebnissen (2012 / Tod von meinem Vater und kurz danach die Oma und den damit verbundenen Entrümpelungsaktionen) hatte ich die Entscheidung getroffen, dass in Zukunft als Selbstversorger auf dem Land geben möchte.

Kurz danach gab es im Fernsehen einen Bericht, über eine junge Familie, die von der Stadt aufs Land gezogen ist. Diese Familie kaufte zwei kleine Schweine, mästete diese und ließ diese, nachdem die Schweine groß waren, auf einem Schlachthof schlachten und verarbeiteten daraufhin das Fleisch. Bei einem darauf folgenden Gespräch mit meiner Mutter, über diesen Fernsehbericht, kam die Frage, ob ich so was auch könnte, worauf ich sagte, Nein ich kann kein Tier, was ich großgezogen habe Essen, geschweige es überhaupt zu töten.

Ich setzte mich in den nachfolgenden Wochen damit noch mehr auseinander, also ich kann kein Tier töten, aber ich lass es andere machen. Es ist moralisch kein Unterschied, ob ich selber Tiere töte oder die Tiere von anderen für mich töten lasse. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen kein Fleisch mehr zu essen.

Etwa zu diesem Zeitpunkt bemerkte ich Hautprobleme. Eine Untersuchung bei einer Berliner Hautärztin ergab die Diagnose Schuppenflechte. Ich bekam daraufhin zunächst Cortisonsalbe verschrieben, welche aber in ihrer Wirkung keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielten.

Einige Wochen später war auf der Frankfurter Zeil ein Infostand mit einem großen Schwein (GrunzMobil / Albert Schweitzer Stiftung). Bei diesem Infostand kam ich mit einem Veganer ins Gespräch, worauf ich mich noch mehr informiert habe. Insbesondere auch was die Ausbeutung der Milchkühe, Küken und Honigbienen angeht.

Daraufhin habe ich immer öfter auf tierische Produkte verzichtet und auch Tiermilch bzw. den Konsum von Eiern eingeschränkt. Es kam jedoch vor, dass ich Käseprodukte wie zum Beispiel Hallomi oder im Sommer Milcheis gegessen habe.

Anfang 2014 hatte ich immer noch ganz extreme Belastungen. Am 28.02.2014 fühlte ich mir nicht gut. Da ich zu diesem Zeitpunkt keinen Hausarzt hatte und nicht ganz wusste, was ich machen sollte, habe ich in einer Apotheke den Blutdruck messen lassen. Das Ergebnis war ein Blutdruck von 280 / 250 und einen Puls von über 100. Die Apothekerinnen haben daraufhin erst mal einen Krankenwagen gerufen. Wie sich dann im jüdischen Krankenhaus herausstellte und bei weiteren ärztlichen Folgeuntersuchungen bestätigt wurde, litt ich unter einem behandlungsbedürftigen Bluthochdruck. Zu diesem Zeitpunkt waren auch meine Zuckerwerte relativ hoch. Im selben Zeitraum hatte mir die Hautärztin empfohlen, gegen die Schuppenflechte innere Medikamente anzuwenden.

Ich stand also da, und hatte relativ hoch dosierte Bluthochdruck Medikamente erhalten. Dann sollte ich noch Medikamente gegen die Schuppenflechte bekommen. Eventuell hätte ich auch zum späteren Zeitpunkt noch Medikamente gegen Diabetes nehmen müssen. Deshalb habe ich mich intensiv mit alternativen Heilmethoden beschäftigt. Ich hatte mir dann nach und nach folgende Bücher bestellt:

Schuppenflechte - Selbstheilung ohne Medikamente
Bluthochdruck heilen
Die kausale Therapie der essentiellen Hypertonie
Schnitzer-Intensivkost Schnitzer-Normalkost
Diabetes heilen ohne Medikamente
Herzinfarkt: Herz-, Gefäß- und Kreislaufkrankheiten
Herzkrankheiten vorbeugen und heilen
Der grosse Gesundheits-Konz
Milch besser nicht: Ein kritisches Lesebuch
China Study: Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise

Die Zusammenfassung dieser Bücher, bezogen auf die Ernährung empfiehlt im Wesentlichen eine vegane Rohkost, mit Verzicht auf Industriesalz, Industriemehl und Industriezucker.

Da mir meine Gesundheit am Herzen liegt, hatte ich diese Empfehlung relativ schnell umgesetzt. Meine Schuppenflechte haben sich innerhalb von acht Wochen verbesserten waren nach drei Monaten vollständig ausgeheilt. Auch mein Bluthochdruck hatte sich deutlich verbessert. Bluthochdruck hat im Wesentlichen zwei Ursachen, zum einen eine falsche Ernährung und zum anderen Stress. Leider habe ich immer noch zu viel Stress und deshalb auch noch einen leichten Bluthochdruck. Jedoch bin ich der festen Überzeugung, wenn ich den Stress vollständig beseitige, ich folglich auch keinen Bluthochdruck mehr haben werde.

Aufgrund dieser Erfahrung, und dem Austausch mit anderen Veganer/-innen und der Arbeit an meiner Seite vegane-links.net lassen für mich eindeutig den Schluss zu, dass fast alle Zivilisationskrankheiten überwiegend durch eine falsche Ernährung hervorrufen werden.

Durch die vegane Lebensweise ändern wir zudem noch unser Karma zum positiven. Die Energien, welche wir zum Beispiel beim Handauflegen oder der Fernheilung übertragen, wird um einiges feiner und hochschwingender.

Das liegt nämlich daran, dass die Angst und die Schmerzen, welche vor und bei der Schlachtung entstehen im Tierfleisch gespeichert werden. Diese werden dann beim Fleischkonsum selbstverständlich aufgenommen. Deshalb sind viele Fleischfresser auch wesentlich aggressiver!

Und selbst bei der vegetarischen Lebensweise wird noch extremes Tierleid verursacht.

Milch

Die meisten Milchkühe oder besser gesagt fast alle, weltweit, werden künstlich und gegen ihren Willen besamt. Nachdem diese ihr Kind zur Welt gebracht haben, wird Ihnen dieses meistens kurz nach der Geburt weggenommen. Es gibt herzzerreißende Videos von dieser Trennung.



Auch Kühe können weinen!



Oft bekommen dann die Kuhmütter Beruhigungsmittel, welche dann auf die Milch übertragen wird und dann ebenfalls beim Konsum von Milchprodukten vom Menschen aufgenommen werden.

Normalerweise und in der Natur benötigt ein Kälbchen ca. 7 l Milch am Tag. Die heutigen Milchkühe geben durchschnittlich 30-l-Milch am Tag, es gibt Hochleistungskühe, welche 60-l-Milch am Tag geben. Dass derartige Züchtungen zu einer extremen Belastung für die Kuh führen, sollte jedem klar sein. Eine moderne Milchkuh macht diese Prozedur durchschnittlich vier Jahre mit. Danach nimmt die Milch Leistung dermaßen stark ab, dass die Milchkuh unwirtschaftlich ist und ebenfalls auf dem Schlachthof landet.

Männliche Kälbchen werden relativ zeitnah nach der Geburt in der Regel zu Kalbsleberwurst verarbeitet und weibliche erleiden dasselbe Schicksal wie ihre Mutter.

Eier

Heutzutage gibt es in der Lebensmittelindustrie im Wesentlichen zwei Sorten von Hühnern. Einmal den Typ Masthähnchen, diese sind darauf gezüchtet, extrem schnell viel Fleisch anzusetzen. Dann gibt es noch den Typ Legehennen, diese sind darauf gezüchtet, eine hohe Legeleistung zu erreichen. Legehennen werden in sogenannten Brütereien gezüchtet. Da die männlichen Küken dieses Typs für die Mast unwirtschaftlich sind, werden diese nach dem Schlüpfen aussortiert. Zum Teil werden diese dann vergast oder lebendig geschreddert.


In Deutschland sind das fast 50 Millionen männliche Küken, europaweit 300 Millionen und weltweit ca. 1 Milliarde.

Spiritualität und Karma

Spirituell gesehen verstoßen wir mit dem Konsum von tierischen Produkten gegen das Erste von den 10 Geboten: „Du sollst nicht töten“. Auch werden wir Karmisch in unserem nächsten Leben einige Probleme haben, solange wir tierische Produkte zu uns nehmen.

Dazu ein guter Link: Das Karma der Fleischesser

Es gibt nun Menschen, die argumentieren, dass es in Apfelsaft nun mal auch Würmer gibt. Mal davon abgesehen, dass ich keinen Apfelsaft trinke, kommt es eben auf die Absicht an. Denn hier hätte ich nicht die Absicht gehabt einen Wurm zu töten.

Wenn ich über eine Wiese laufe und dabei eine Ameise zertrete, ist das zwar bedauerlich, jedoch eben ohne die Absicht. Anders ist es allerdings beim Fleisch, Milch und dem Eierkonsum, denn hier hat jeder Mensch die Entscheidungsmöglichkeit bewusst darauf zu verzichten.

Nun gibt es Menschen, die mir dann noch vorhalten, dass bei der Getreideernte auch Tiere getötet werden. Hier verweise ich zum einen auf die nicht vorhandene Absicht, und zum Anderen bin ich auch gegen die kommerzielle Agrarindustrie. Würde jeder für sich selber Getreide anbauen und selber mit einer Handsense arbeiten, würde eben kein Tier bei der Getreideernte zu schaden kommen.

Als sehr spiritueller Mensch der dabei ist sich der Schöpfung immer mehr anzunähern, ist diese krankhafte Ausbeutung unserer Freunde, den Tieren, kein Weg -> für mich!!!

ICH BIN eins mit allem Leben. ICH BIN untrennbar mit allen Wesen der Natur verbunden. Wie kann ich meine jüngeren Brüder, die Tiere, töten und essen? Das solltest du dich fragen, geliebter Freund. Alles ist deiner Liebe wert – auch das kleinste Tier*

*Entnommen aus: „Goldene Regeln – Meister Saint Germain“ - Die Brücke der Freiheit e.V.


Aus großer Überzeugung von veganen Lebensweisen realisiere ich zwei eigenständige Internetprojekte. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um eins der größten redaktionell geführten Linkverzeichniss im deutschsprachigen Raum. Hier sind über 2200 handverlesene Links zu finden: vegane-links.net Zum anderen biete ich vegane Beratung für die Gastronomie an. Im Wesentlichen durch die Erstellung veganer Speisekarten: vegane-beratung.de

PS: Das Foto oben zeigt einen veganen Burger mit Seitan, alles natürlich selbstgemacht. Vegan zu leben ist kein Verzicht, sondern eine große Bereicherung, vor allem auch Geschmacklich. Man lernet viele neue Nahrungsmittel und deren Zubereitung kennen!!!